Wer in Leipzig eine Photovoltaikanlage installieren lassen möchte, stellt sich meistens drei Fragen: Was kostet das überhaupt? Welche Förderungen gibt es in Sachsen? Und wer darf die Anlage eigentlich ans Dach montieren – ein Solarteur oder ein Dachdecker? Dieser Artikel beantwortet alle drei Fragen konkret und zeigt, warum der kombinierte Blick auf Dach und Solar entscheidend für eine langlebige, rentable Anlage ist.
Als einer der größten Dachdecker-Fachbetriebe Leipzigs bietet die Schäffer GmbH Solaranlagen und Photovoltaik seit Jahren als festen Bestandteil ihres Leistungsportfolios an – und das mit einem entscheidenden Vorteil gegenüber reinen Solarteuren: Dach und Anlage kommen aus einer Hand.
Leipzig liegt mit rund 1.650 bis 1.750 Sonnenstunden pro Jahr leicht über dem bundesweiten Durchschnitt von etwa 1.600 Stunden. Das bedeutet: Eine gut ausgerichtete Anlage mit 10 kWp erzeugt in Leipzig etwa 9.500 bis 10.500 kWh Strom pro Jahr.
Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt verbraucht rund 4.000 bis 5.000 kWh im Jahr. Mit einer 10-kWp-Anlage deckt man rechnerisch den gesamten Jahresverbrauch – und speist darüber hinaus Überschussstrom ins Netz ein oder lädt damit ein Elektroauto. Wer gleichzeitig über eine energetische Sanierung nachdenkt, kann den Eigenverbrauchsanteil durch verbesserte Dämmung zusätzlich erhöhen.
Besonders attraktiv: Seit dem Wegfall der Mehrwertsteuer auf Photovoltaikanlagen (0 % MwSt. seit Januar 2023 für Privatanlagen bis 30 kWp) sind die Anschaffungskosten nochmals gesunken.
Die Kosten einer Photovoltaikanlage hängen von der Anlagengröße, dem Dachtyp und dem Montageaufwand ab. Als Orientierung gelten folgende Richtwerte für den Raum Leipzig (Stand 2026, inklusive Montage, ohne Speicher):
Anlagengröße | Gesamtkosten | Jahresertrag (Leipzig) | Amortisation ca. |
|---|---|---|---|
5 kWp (kleines EFH) | ca. 6.500–8.500 € | ca. 4.750 kWh | 8–10 Jahre |
10 kWp (mittleres EFH) | ca. 11.000–15.000 € | ca. 9.500 kWh | 9–11 Jahre |
15 kWp (größeres EFH/MFH) | ca. 15.000–21.000 € | ca. 14.250 kWh | 9–12 Jahre |
20 kWp (Gewerbe/MFH) | ca. 19.000–27.000 € | ca. 19.000 kWh | 10–13 Jahre |
Richtwerte 2026, Region Leipzig. Individuelle Angebote können abweichen.
Hinzu kommt auf Wunsch ein Stromspeicher. Ein 10-kWh-Batteriespeicher kostet aktuell zwischen 4.000 und 7.000 Euro zusätzlich und erhöht den Eigenverbrauchsanteil typischerweise von rund 30 % auf 70–80 %.
Photovoltaikanlagen können in Sachsen über mehrere Programme gefördert werden. Die wichtigsten im Überblick:
Das KfW-Programm 270 bietet zinsgünstige Kredite für die Anschaffung und Installation von Photovoltaikanlagen. Die Kredite können pro Vorhaben sehr hoch ausfallen, haben lange Laufzeiten (bis 20 Jahre) und beinhalten tilgungsfreie Anlaufjahre. Beantragung über Ihre Hausbank – zwingend vor Maßnahmenbeginn.
Für ins Netz eingespeisten Strom erhalten Sie über 20 Jahre eine garantierte Einspeisevergütung. Die aktuellen Sätze (2026) liegen je nach Anlagengröße und Inbetriebnahmedatum bei rund 8–13 Cent pro kWh. Die genauen Sätze legt die Bundesnetzagentur halbjährlich neu fest.
Für die Lieferung und Installation von Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden bis 30 kWp gilt seit dem 1. Januar 2023 ein Nullsteuersatz. Das bedeutet: Sie zahlen keine Mehrwertsteuer auf die Anlage – eine sofortige Ersparnis von bis zu 19 %.
Die Sächsische Aufbaubank (SAB) bietet im Rahmen verschiedener Programme zinsgünstige Darlehen für Energieeffizienzmaßnahmen an, unter die auch Photovoltaik mit Speicher fallen kann. Die verfügbaren Programme ändern sich regelmäßig – eine Beratung vor Antragstellung lohnt sich immer. Wir informieren Sie im Rahmen unserer kostenlosen Erstberatung über aktuelle Sachsen-spezifische Möglichkeiten.
Seit der Neufassung des Abgrenzungsleitfadens des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) ist klar geregelt: Die mechanische Montage von Photovoltaikmodulen auf dem Dach ist dem Dachdeckergewerk zugeordnet. Was bedeutet das für Hausbesitzer in Leipzig konkret?
Kurz: Wer seinen Dachdecker die PV-Anlage montieren lässt, hat alles aus einer Hand – und einen einzigen Ansprechpartner für Dach und Solar. Das gilt besonders, wenn gleichzeitig eine Dachwartung und Inspektion sinnvoll ist, bevor die ersten Module aufs Dach kommen.
Wir analysieren Ihr Dach, die Ausrichtung, den Zustand und Ihren Jahresverbrauch. Auf dieser Basis erstellen wir ein maßgeschneidertes Anlagenkonzept – ohne versteckte Kosten.
Bevor Solarmodule aufs Dach kommen, prüfen wir, ob Dachstuhl und Eindeckung für die Zusatzlast geeignet sind. Falls eine Sanierung sinnvoll ist, sprechen wir das offen an – bei uns kommt das Flachdach und das Steildach gleichermaßen in Frage.
Wir übernehmen die Netzanmeldung beim Netzbetreiber und die Registrierung im Marktstammdatenregister. Sie müssen sich um nichts kümmern.
Unsere Dachdeckermeister installieren die Unterkonstruktion und Solarmodule fachgerecht und regensicher – gemäß den aktuellen Regeln des ZVDH und unserem FIRST-QM-Qualitätssystem.
In enger Abstimmung mit einem zertifizierten Elektrofachbetrieb wird die Anlage verkabelt, der Wechselrichter installiert und die Netzeinspeisung freigeschaltet.
Sie erhalten eine vollständige Dokumentation, Einweisung ins Monitoring-System und – auf Wunsch – einen Wartungsvertrag für die regelmäßige Pflege Ihrer Anlage.
In der Regel nicht. In Sachsen sind Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden in den meisten Fällen genehmigungsfrei. Ausnahmen gelten bei denkmalgeschützten Gebäuden – hier ist eine Abstimmung mit der Denkmalbehörde erforderlich. Wir beraten Sie im Vorfeld.
Die eigentliche Dachmontage dauert bei einem Einfamilienhaus meist ein bis zwei Tage. Der elektrische Anschluss kommt am nächsten Tag dazu. Bis zur Genehmigung durch den Netzbetreiber können dann noch zwei bis vier Wochen vergehen.
Die Anlage muss temporär demontiert und anschließend neu montiert werden. Das ist ein weiterer Grund, den Dachzustand vor der PV-Installation sorgfältig zu prüfen. Unsere Empfehlung: Wenn eine Dachsanierung in den nächsten fünf Jahren absehbar ist, lieber vorher sanieren.
Das hängt vom Eigenverbrauchsprofil ab. Wer tagsüber wenig zuhause ist, profitiert stärker von einem Speicher. Die Amortisation verlängert sich leicht – dafür steigt die Unabhängigkeit vom Stromnetz erheblich. Wir zeigen Ihnen in der Beratung, ob ein Speicher in Ihrem konkreten Fall rechnet.
Ja, in den meisten Fällen ist eine Erweiterung möglich – sowohl um zusätzliche Module als auch um einen nachträglichen Speicher. Wir planen von Anfang an so, dass eine Erweiterung technisch und optisch sauber möglich bleibt.
Die Schäffer GmbH ist seit 1988 einer der größten Dachdecker-Fachbetriebe in Leipzig. Mit über 70 Mitarbeitern, fünf Dachdeckermeistern und drei Zimmerermeistern decken wir das gesamte Spektrum rund um Dach und Solar ab – alles aus einer Hand, alles mit Meisterbetrieb-Garantie.
Jetzt kostenlos Beratung anfragen
Sie möchten wissen, ob und wie sich eine Photovoltaikanlage für Ihr Haus in Leipzig lohnt? Wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich – und schauen uns dabei immer zuerst Ihr Dach an. Nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf – wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.